Ford: Champion 2014

Fotos: Ford

Beim zehnten und letzten Saisonlauf zur Global RallyCross Championship (GRC), einer spektakulären Mischung aus Rallye- und Rundstreckensport, krönte sich Joni Wiman im Ford Fiesta ST vom Team Olsbergs MSE (OMSE) zum Champion. Für den 21-jährigen Finnen war es der erste Meistertitel in der anspruchsvollen Top-Kategorie, Ford eroberte die begehrte Krone bereits zum vierten Mal in Folge. Drei Rennen vor Saisonende hatte die Marke mit dem blauen Oval in Los Angeles bereits den Titel in der GRC-Herstellerwertung sicher - auch dies der vierte Triumph innerhalb von vier Jahren.

In der Fahrerwertung setzte sich Joni Wiman mit fünf Punkten Vorsprung gegen seinen Ford-Markenkollegen Ken Block durch. Der Youtube-Star, der ebenfalls einen Ford Fiesta ST pilotiert, feierte beim letzten Rennen des Jahres in Las Vegas seinen zweiten Saisonsieg. Joni Wiman überquerte die Ziellinie als Zweiter und bescherte Ford damit einen weiteren Doppelsieg. "Ich habe heute versucht, Ken Block zu besiegen. Aber er war einfach zu schnell", erklärte Wiman nach dem Rennen.

Im Finale erwischte er einen sehr guten Start. Doch dann wurde das Rennen unterbrochen. Beim Restart lief es nicht so gut: Nach der ersten Runde lag Wiman auf Position drei. Er setzte die Joker Lap - eine Abkürzung, die jeder Fahrer pro Rennen einmal benutzen darf - strategisch clever ein: „Ich wusste, dass Platz zwei hinter Ken genügen würde, um die Meisterschaft nach Hause zu fahren. Daher habe ich mich darauf konzentriert, das Auto sicher ins Ziel zu bringen. Mein Ford Fiesta ST war während der gesamten Saison fantastisch. Am Ende hatte ich es selbst in der Hand und ich freue mich sehr über den Gewinn der Meisterschaft."

Auch die beiden Ford Teams SH Rallycross und Hoonigan Racing Division lieferten in dieser Saison eine phänomenale Vorstellung ab. Bei jedem Saisonlauf stand mindestens einer der Fahrer auf dem Podium - der Ford Fiesta ST war das klar dominierende Rallye-Fahrzeug, das es zu schlagen gilt. Ken Block machte den Kampf um die Meisterkrone noch einmal richtig spannend. Der US-Amerikaner zeigte sich während des gesamten Wochenendes in Bestform. Mit seinem Fiesta ST gewann er sämtliche Vorläufe und dominierte sowohl das Halbfinale als auch den Endlauf.

Damit konnte er den Abstand auf Joni Wiman von elf auf fünf Punkte verkürzen. "Ich habe alles versucht, um die Meisterschaft am Ende doch noch für mich zu entscheiden. Aber es hat nicht ganz gereicht", erklärte Block. "Letztlich hatte ich es nicht selbst in der Hand, denn alles hing davon ab, auf welchem Platz Joni in Ziel kommen würde. Ich habe mein Bestes gegeben und sowohl alle Vorläufe als auch das Finalrennen gewonnen. Aber das war heute nicht genug. Natürlich bin ich etwas enttäuscht, aber auch sehr stolz auf meine Mannschaft.“

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