Ford: “Es wird hart!”

Fotos: Ford

Am kommenden Wochenende (21.-24. Juni) schlägt der WRC-Tross in Neuseeland auf. Fords Rallye-Fahrer sind gewappnet – sie wollen angreifen, um wertvolle Punkte zu retten. Sowohl  Jari-Matti Latvala als auch Teamkollege Petter Solberg habenin den vergangenen Läufen hautnah erlebt, wie eng der Kampf um die Spitze sein kann – und wie er innerhalb weniger Sekunden verloren geht.

2010 haben Latvala und sein Copilot Miikka Anttila mit dem wohl knappsten Ergebnis ihrer Karriere in Neuseeland gewonnen: Nach einem spannenden Fight mit insgesamt vier Autos lagen sie am Ende mit einem Vorsprung von 2,4 Sekunden vorne. Sechs Jahre zuvor konnte sich Solberg mit nur 5,9 Sekunden Vorsprung den Sieg sichern. Ganz wichtig ist für beide Teams die legendäre Wertungsprüfung „Whaanga Coast”.

Die Rallye Neueseeland ist der siebte von elf Läufen on der Rallye-WM 2012 und zugleich der letzte Lauf vor der sechswöchigen Sommerpause. Außerdem ist er der 500. Lauf seit dem Start der Serie 1973. Die Fahrer zählen die Rally emit den flüssig zu fahrenden Schotterstrecken zu den besten Veranstaltungen, auch für Latvala und Solberg gehört sie zweifellos zu den Favoriten.

Der Juni liegt mitten im neuseeländischen Winter, es ist also jederzeit mit (schwerem) Regen zu rechnen. Die Zuverlässigkeit der Autos ist wichtig, da in den ersten beiden Etappen nur eine fünfzehnminütige Reparaturpause bleibt – und die erste Etappe mit 209,60 Kilometern fast die Hälfte der Gesamtstrecke ausmacht.

“Der erste Tag wird hart, weil die Wertungsprüfungen extreme lang sind und wir nur eine kurze Reparaturpause haben”, betont Latvala. „Wir werden nicht auf alle Ersatzteile zugriff haben, also ist es unbedingt ratsam, mechanische Schäden zu vermeiden. Die berühmte Whaanga Coast wird zweimal gefahren und sie ist ein der größten Herausforderungen in der Meisterschaft. Hier spielen sich immer wahre Dramen ab.“

Die Wertungsprüfungen sind den Teams größtenteils bekannt, allerdings gibt es einen neuen Service-Park im Wynyard Quarter an Aucklands Küste. Nach der Startzeremonie am Donnerstag geht es für die Fahrer Richtung Südwesten bis zur Whaanga Coast.Am zweiten Tag ist der Norden mit den Wertungsprüfungen in Whangarei und Kaipara dran. Am letzten Tag geht es unter anderem über Straßen, die seit den 90ern nicht mehr befahren wurden. 22 Wertungsprüfungen mit 413,94 Wertungs-Kilometern auf insgesamt 1656,78 Kilometern Strecke warten auf die Teams.

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