Ford: Feuerwehrübung

Fotos: Ford

Die zügige Befreiung von Insassen aus einem verunglückten Fahrzeug und eine möglichst rasche medizinische Versorgung könnten den Unterschied zwischen Leben und Tod bedeuten. Ford bietet Unterstützung bei Notfallübungen, damit Rettungskräfte die Bergung von Unfallopfern unter realistischen Bedingungen trainieren können. So stellte Ford der Feuerwehr in Mönchengladbach nun einen neuen B-Max zur Verfügung, damit die Einsatzkräfte den Gebrauch von Hydraulikscheren, Stahlzangen und elektrischen Sägen an einem modernen Fahrzeug mit hochfesten Stählen üben können.

Die Karosserie des neuen Ford hat einen höheren Anteil an hochfesten und ultra-hochfesten Stählen als jeder andere europäische Ford, insbesondere auch im Bereich der beiden Panorama-Schiebetüren mit integrierten B-Säulen. Die Erkenntnisse aus diesen Simulationen werden an Feuerwehren und Rettungsdienste in ganz Europa kommuniziert.

„Ford unternimmt große Anstrengungen, um ein hohes Maß an Schutz für die Fahrzeug-Insassen sicherzustellen“, sagte Thilo Moerke, Ford Automotive Safety Office der Ford-Werke GmbH. „Wir wollen außerdem gewährleisten, dass Rettungsdienste im Falle eines Unfalls bestmöglichen Zugang zu eventuell verletzten Personen im Innenraum haben“.

Branddirektor Jörg Lampe von der Feuerwehr Mönchengladbach demonstrierte der Rettungsmannschaft, wie Hydraulikschere, Stahlzangen und elektrische Sägen verwendet werden, um das Fahrzeug schnell und effizient zu öffnen. Lampe: „Es ist das erste Mal, dass wir uns einen Eindruck von der extrem robusten Karosserie des neuen B-Max verschaffen konnten. Obwohl das Auto noch nicht auf der Straße ist, kennen wir jetzt bereits die besten Stellen für den Einsatz unserer Werkzeuge.“

Dr. Tim Heyne, Spezialist in der Notfallmedizin am Universitätsklinikum in Göttingen, sagte: „In einer Unfallsituation ist für eingeschlossene Insassen die erste Stunde entscheidend, weil es innerhalb dieses Zeitraums zu einem Schockzustand kommen kann. Je schneller wir die Insassen nach einem Unfall stabilisieren und sie aus dem Fahrzeug heraus in ein Krankenhaus bringen können, desto besser. Durch die Möglichkeit, unter praxisnahen Bedingungen am neuen B-Max zu üben, bevor das Fahrzeug in den Verkauf geht, könnten später auf der Straße potenziell Leben gerettet werden.“

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