WRC: Bekannte Sieger

Fotos: Hersteller

Die legendäre Rallye Monte Carlo ist zurück im offiziellen WRC-Kalender. Mit 18 Wertungsprüfungen an fünf Tagen und insgesamt 433 gewerteten Kilometern gehört sie in diesem Jahr zu den längsten Rallyes im WM-Kalender. Die „üblichen Schwierigkeiten“ mit den Straßen- und Wetterbedingungen sorgten für viel Spannung. 

Am Ende stand dann aber doch wieder ein „altbekanntes“ Duo ganz oben auf dem Siegertreppchen: der amtierende Weltmeister Sébastien Loeb und sein Copilot Daniel Elena legten mit ihrem Citroën DS3 WRC eine Glanzvorstellung hin. Mit einem Vorsprung von 2:45 Minuten landeten sie vor dem Mini-Team Dani Sordo/Carlos del Barrio und Petter Solberg/Chris Patterson im Ford Fiesta RS WRC.

Dani Sordo stand mit seinem zweiten Platz zum dritten Mal auf dem Podium, seit er für Mini fährt: “Ich bin wirklich glücklich, hier Zweiter zu werden und freue mich auch für das Team. Denn das motiviert uns erst recht für die weitere Saison!“

Loeb fuhr bei seinem sechsten Monte-Carlo-Sieg gleich die maximale Punktzahl ein und gibt somit die Marschrichtung für die kommenden Monate vor: 25 Punkte gab es für den Sieg und drei Bonus-Punkte für den Gewinn der anspruchsvollen “Power Stage”: „Volle Punktzahl im ersten Lauf – das ist echt unglaublich und ein perfekter Start in meine Titelverteidigung. Die Monte Carlo ist einfach meine Rallye, was die anderen Rallyes bringen, werden wir sehen.”

Ford-Heimkehrer Petter Solberg erkämpfte sich in seinem Fiesta RS WRC seinen ersten Podiumsplatz bei dem Rallye-Klassiker. Sein Markenkollege Evgeny Novikov (M-Sport Fiesta) lieferte sich einen engen Fight mit Ex-Ford-Fahrer Mikko Hirvonen. Dieser wuchtete seinen Citroen schließlich auf Rang Vier, der Russe sicherte sich den fünften Platz. 

Aber auch der vierte Hersteller im Bunde war zufrieden: Mit einer tollen Leistung sicherten sich VW-Junior Kevin Abbring und seine Co-Pilotin Lara Vanneste den Sieg in der S2000-Klasse. Für den jungen Niederländer und seine belgische Beifahrerin ist es der zweite Klassensieg nach dem Erfolg bei der Rallye Großbritannien im November 2011. 

Zuvor hatte bereits der neue VW-Werkspilot Sébastien Ogier mit Beifahrer Julien Ingrassia  für viel Aufsehen gesorgt. Die beiden Franzosen lagen zeitweise mit dem schwächeren S2000-Fahrzeug auf dem vierten Platz im Gesamtklassement – ehe ein Unfall das vorzeitige Ende für beide bedeutete. Nissen: "Sébastiens Speed war enorm auf den ersten Etappen. Das beweist, dass wir mit ihm einen Fahrer mit großem Potenzial verpflichtet haben. Ich bin sicher, dass er bei den WM-Läufen in diesem Jahr noch für die eine oder andere dicke Überraschung sorgen wird."

Das nächste Aufeinandertreffen der WRC-Gladiatoren gibt es vom 9. bis 12. Februar bei der Rallye Schweden.

WM-Stand nach dem ersten Lauf:

1. Sebastien Loeb (Citroen) - 28 
2. Dani Sordo (Mini) - 18 
3. Petter Solberg (Ford) - 15 
4. Mikko Hirvonen (Citroen) - 14 
5. Evgeny Novikov (Ford) - 11 
6. Francois Delecour (Ford) - 8 
7. Pierre Campana (Mini) - 6 
8. Ott Tanak (Ford) - 4 
9. Armindo Araujo (Mini) - 2 
10. Martin Prokop (Ford) - 1

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