Präzisionsarbeit

Walter Röhrl startete die ersten Autos

Echtes Cabrio-Wetter begleitete die Teams

21 Wertungsprüfungen waren zu absolvieren

Zwischenstopp - Anstellen zum Mittagessen!

Fotos: T. Pfahl

Das Zentrum der Donau Classic ist Ingolstadt. Entsprechend stark vertreten und jederzeit präsent sind daher die berühmten vier Ringe. Und mit den vier Ringen ist – ebenso wie mit einigen anderen Marken – ein Name ganz besonders verbunden: Walter Röhrl. Die Rallye-Legende ließ es sich nicht nehmen, die ersten Oldtimer am 26. Juni höchstpersönlich auf die Reise zu schicken.

Erste Wertungsprüfung als Vorgeschmack


Gleich nach der geschwenkten Startflagge wartete auch schon die erste Wertungsprüfung auf die 238 Teilnehmer der 2014er Ausgabe. Sie gab einen Vorgeschmack auf das, was in den kommenden Tagen insgesamt 21 mal zu erwarten war. Gleich vier Sequenzen waren hintereinander zu absolvieren: einmal 100 Meter in 25 Sekunden, gefolgt von drei mal 100 Metern in 20 Sekunden. Der exakte Umgang mit der Stoppuhr war also ebenso gefragt wie ein genaues Augenmaß beim Überfahren des Meß-Schlauchs.

Fußball-WM bremst die Begeisterung

Endlich ging es auf die erste Etappe, einen 120 Kilometer langen Rundkurs über Schrobenhausen und Neuburg zurück nach Ingolstadt. Ob bei den Fahrten direkt durch die Fußgängerzonen oder der Passage kleinerer Ortschaften: Überall standen Oldtimer-Freunde am Streckenrand und winkten den Teilnehmern begeistert zu – zumindest bis um 18 Uhr. Der Anpfiff des WM-Spiels Deutschland-USA sorgte schlagartig für leere Straßen. Das Gelände von Sponsor Continental wurde mit einer abschließenden Wertungsprüfung zum Ziel, von dem es am Freitagmorgen auf die zweite Etappe, die "Jura-Altmühl-Etappe", ging.

Teams bestimmen das Tempo selber

276,28 Kilometer waren an diesem Tag zu absolvieren. Zum krönenden Abschluß hatten es Fahrer und Beifahrer selbst in der Hand, welches Tempo sie auf der letzten Wertungsprüfung des Tages anschlugen: Im Audi driving experience center galt es, in der ersten Runde eine Zeit festzulegen, die man in der zweiten Runde möglichst exakt zu wiederholen und in der dritten Runde um genau zehn Sekunden zu unterbieten hatte. Hier trennte sich die Spreu vom Weizen, oder besser: der Sportfahrer vom besonnenen Sicherheits-Fanatiker – wobei die Durchschnittsgeschwindigkeit laut Roadbook zwischen 35 und 65 km/h zu liegen hatte.

Dickes Bordbuch fordert Fahrer und Beifahrer

Am Samstagmorgen traf man sich dann am Audi-Forum wieder. Von hier aus wurden die Starter auf die knapp 256 Kilometer lange "Hallertau-"Grünes-Gold"-Etappe" mit neun Wertungsprüfungen geschickt. Begeistert verfolgte das Publikum die ziel- und zeitgenaue Fahrt über den Marktplatz oder einfach nur den Aufenthalt der bildhübschen Oldtimer in der eigenen Stadt. Für die Schönheiten entlang der Strecke – welcher Art auch immer – hatten Fahrer und Beifahrer kaum ein Auge. Galt es doch, ein dickes Bordbuch abzuarbeiten, bis es abends wieder über die Start-/Zielrampe am Audi Forum ging.

Bis zum Beginn der Abendveranstaltung blieb noch etwas Zeit, um "Benzin zu reden" und Erfahrungen auszutauschen. Dann wurde es ernst: Im Stadttheater Ingolstadts kürten die Fahrtleiter die Gewinner der einzelnen Klassen – und natürlich die Gesamtsieger. Das waren in diesem Jahr Norbert Henglein und Günter Röthel im Porsche 911 RSR.

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