Spaß nach Maß

Das Design ist an die Formel-1-Renner von Arrows angelehnt

Die Widebody-Karosserie von Westfield bildet die Basis des Projekts

Sportsitze und H-Gurte passen wie angegossen

Der 2-Liter-Motor ist auch optisch ein Genuss

Fotos: Peter Schulz

Zwei Sitze, ein (starker) Motor, vier Räder – was braucht ein Auto-Fan mehr, um glücklich zu sein? "Nichts", antworten vor allem die Fans des legendären Super Seven. Frank Primas findet den kultigen Sportwagen auch prima und hat sich seinen ganz individuellen Westfield mit Ford-Technik aufgebaut.

Ausschlaggebend für das seit nunmehr 52 Jahren beliebte Kit-Car war seinerzeit eine Lücke im britischen Steuergesetz: Auf Neuwagen musste die reguläre Steuer entrichtet werden, beim Kauf von Einzelteilen (bis hin zu einem kompletten Bausatz) galt das nicht. Formel-1-Konstrukteur und Lotus-Gründer Colin Chapman erkannte die Möglichkeiten und entwickelte einen Sportwagen, der sich auch vom Kunden selber zusammenbauen lassen sollte. Dass er dabei seine Rennsport-Monoposti zum Vorbild nahm, ist wohl nicht zu übersehen. Mit Ford-Technik versehen, entstand der Lotus 7 – quasi der Ur-Vater aller Caterhams, Donkervoorts, Westfields und wie sie alle heißen. Schnell (und das im wahrsten Wortsinne) fand der Rennwagen für die Straße seine Freunde. Die Begeisterung hält bis heute an: Auch wenn der Steuervorteil längst nicht mehr gegeben ist, gehört es für die meisten Super-Seven-Fahrer heute noch dazu, ihr Auto selber zu bauen.
Auch Frank Primas ist dem Reiz der kultigen Zweisitzer erlegen – mit seiner Firma 07Motorsport bietet er die Westfield-Varianten als Bausatz oder fertig montiert an. Was möglich ist, demonstriert sein 2008er Modell eindrucksvoll. Schon optisch macht der flache Flitzer im orange-schwarzen Look des Arrows-Formel1-Teams eine Menge her. Die Basis bildet dabei der Westfield-Body mit breitem Heck und Karbon-Kotflügeln, die sich dicht an die Reifen schmiegen. Selbst die geben sich überaus (motor-)sportlich: Frank entschied sich für den "Triple 8" von Toyo. Die eher "dezent profilierten" Pneus erinnern an die Semi-Slicks reinrassiger Rennwagen. An der Vorderachse kommen sie in 205/50-15 auf sieben Zoll breiten DTC-Felgen zum Einsatz, hinten sind 225/50er auf 8 x 15 Zoll montiert. Das kartmäßige Handling des Autos wird durch Federn und Dämpfer aus dem Hause AST ermöglicht, die extra dafür entwickelt wurden. Die hinteren Dämpfer lassen sich von innen verstellen: "Bis zu 40 Set-Ups sind damit möglich", grinst Frank. Westfield-Stabis versteifen das Fahrwerk zusätzlich. Ein wichtiger Bestandteil des Autos ist natürlich die Bremsanlage: Frank entschied sich für die Ultralight-Komponenten von Hi-Spec.

Die komplette Story gibt´s in der DRIVE 03/09!

Von: Thomas Pfahl

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