Bagger-König

Unterwegs im Tagebau

Loser Untergrund? Kein Thema!

Der Assistent hilft am Berg

Fotos: T. Pfahl

Fotos: T. Pfahl

Crossover ist, wenn die Hersteller selber nicht so genau wissen, wo sie ihr neues Produkt positionieren sollen. Während Nissan den Qashqai beispielsweise als Mitbewerber von Golf, Astra & Co sieht, stellt Ford den Kuga ganz klar neben den Asphalt. Mit einigen neuen Features geht es jetzt noch sicherer und sauberer durch´s Gelände.  

2008 feierte der vielleicht ungewöhnlichste Sproß der Focus-Baureihe seine Markteinführung: für die Familie gab es den C-Max, für die Freunde sportlicher Autos den ST bzw. RS, hinzu kamen die "üblichen" Versionen mit drei, vier oder fünf Türen und der Turnier. Der Boom kleiner (Pseudo-)Geländewagen forcierte schließlich die Entwicklung des Kugas auf der gleichen Plattform.

Aktuell geht der Crossover-Ford mit zwei neu entwickelten Duratorq-TDCi-Dieselmotoren an den Start, außerdem ist er jetzt auch mit der "PowerShift"-Automatik zu haben. Das Doppelkupplungsgetriebe stellt dem Fahrer sechs Gänge zur Verfügung. Wobei er davon nicht viel merkt: unauffällig und ruckfrei sucht der Kuga sich die passende Übersetzung aus, wobei der Fahrer im S-Modus auch selber (sequenziell) eingreifen kann.

Die neuen Selbstzünder basieren auf den bereits bekannten PSA-Motoren, schöpfen aus jeweils zwei Litern Hubraum jetzt aber 140 oder 163 PS. Gleichzeitig konnten der Verbrauch und somit die Emissionswerte reduziert werden. Mit gerade mal 6,8 Litern auf 100 Kilometern soll der stärkere Allrad-Kuga laut Ford-Angaben auskommen.

Sein schickes Äußeres macht den Off-Road-Ford zum Boulevard-Tiger - selbst, wenn der Lack vielleicht gerade nicht auf Hochglanz poliert ist. Dass der (Möchtegern-)Macho am Steuer sich auch im Gelände kaum blamieren kann, liegt an den unzähligen elektronischen Helfern: grundsätzlich wird die Vorderachse angetrieben, völlig unbemerkt schaltet sich bei Bedarf die Hinterachse zu.

Der Berganfahrassistent mit Rückrollvermeidung erleichtert das Anfahren auch an starken Steigungen, die elektronische Bergabfahr-Erkennung hält das Getriebe auf Gefällstrecken im kleinen Gang, um die Bremswirkung des Motors zu nutzen.

Echte Off-Road-Fans werden über die mangelnden Eingriffs-Möglichkeiten schimpfen, wer aber nur hin und wieder ins Gelände fährt oder (zum Beispiel in schneereichen Regionen) auf ein Allrad-Fahrzeug angewiesen ist, wird genau diese Unauffälligkeit schätzen. Und ein Hingucker ist der dezent überarbeitete Kuga so oder so...http://motorfacts.de/suche/detailansicht/article/asiatisch-praktisch-gut.html

Von: T. Pfahl

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