Ford treibt´s wild

Fotos: Ford

Mit dem Fiesta ST Concept hat Ford auf der IAA in Frankfurt die aktuelle Vision eines Fiesta ST enthüllt, des sportlichen Topmodells der erfolgreichen Kleinwagen-Baureihe. Die Studie stellt den nächsten wichtigen Schritt innerhalb der globalen Produktstrategie für die sportlichen Fahrzeuge des Unternehmens dar und liefert einen ersten Hinweis darauf, wie sich ein Fiesta ST künftig neben dem neuen Focus ST positionieren könnte.

Besonders dynamische Derivate besitzen in der 35-jährigen Geschichte dieser Kleinwagen-Familie eine stolze Tradition. Modelle wie der legendäre Fiesta XR2 und XR2i zählen längst zu den Ikonen. Unvergessen sind auch die Versionen RS1800 und RS Turbo, wie sie zum Beispiel in Großbritannien bis heute Kultstatus genießen. Die Bezeichnung ST trug die athletischste Variante dieser Baureihe zum ersten Mal bei der Vorgänger-Generation des aktuellen Fiesta.

Sowohl in der Rallye-WM als auch bei RallyCross-Wettbewerben stellt der Fiesta seine Leistungsfähigkeit im internationalen Motorsport unter Beweis. Und ebenso wie der allradgetriebene Fiesta RS WRC setzt auch das Conceptcar auf einen EcoBoost-Turbobenziner mit 1,6 Litern Hubraum. Er vereint die Verbrauchs- und Abgasemissions-Vorteile eines vergleichsweise kleinen Motors dank fortschrittlicher Technologien mit dem souveränen Leistungsangebot einer größeren Maschine. Dabei zählen unter anderem eine Turboaufladung jüngster Generation, moderne Benzin-Direkteinspritzung sowie die doppelt variable Nockenwellen-Steuerung Ti-VCT (Twin-independent Variable Camshaft Timing) zu den charakteristischen Merkmalen.

Das Ergebnis ist ein Motor, der mit seinem kraftvollen Drehmoment von 240 Nm und einer angestrebten Leistung von 180 PS dem Fiesta ST Concept ein lebhaftes Temperament verleiht. Ford rechnet für den Spurt von null auf 100 km/h mit weniger als sieben Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit soll 220 km/h übertreffen. Zugleich lässt die mit einem manuellen 6-Gang-Schaltgetriebe ausgestattete Studie überraschende Sparsamkeit erwarten, die sich auch in einem geringen Kohlendioxid-Ausstoß unterhalb von 140 g/km widerspiegeln soll.

Die Formensprache des Fiesta ST Concept sorgt für einen bleibenden Eindruck. Der große, trapezförmige Kühlergrill zählt zu den charakteristischen Merkmalen, den Einsatz mit markanter Wabengitter-Struktur teilt sich das Ausstellungsstück mit seinem großen Bruder, dem Focus ST. Die Heckschürze zeichnet sich durch einen üppig dimensionierten Diffusor-Einsatz aus, der auch die doppelflutige Auspuffanlage beheimatet.

Für zusätzliches Aufsehen sorgt die Signalfarbe des Conceptcars: Der Lackton „Molten Orange“ unterstreicht den sportlich-kraftvollen Charakter der Studie. Er war bislang exklusiv dem nordamerikanischen Pick Up SVT F-150 Raptor vorbehalten und spielt auch im stark kontrastierenden Interieur des Fiesta ST Concept eine entscheidende Rolle – ebenso wie die Sportsitze von Recaro.

Kommentare aus der Community

Du bist nicht angemeldet. Nur angemeldete User können Kommentare schreiben und beantworten.

Zur kostenlosen Registrierung geht´s im Bereich Community.

Bereits registriert? Dann melde dich über das Formular in der linken Spalte an und schreibe Deinen Kommentar!

motorfacts.deAUDI SCENEPORSCHE SCENEflash OPEL SCENEVW SCENEEASYRIDERSYOUNGTIMER SCENEHARDWOK