Gutes noch besser machen...

Fotos: T. Pfahl

Mit dem Focus RS brachte Ford 2009 einen Sportler auf den Markt, der mit 305 PS nicht nur die Leistungsbestmarke innerhalb des eigenen Serienangebots setzte. Vielmehr war der Bolide mit seinem hinteren Diffusor und dem mächtigen Dachflügel sowie massiver Verbreiterung bereits ab Werk ein echter Hingucker. Klaus Kaminski aus Duisburg konnte sich der Magie des RS nicht entziehen und kaufte sich den Über-Ford gleich im ersten Verkaufsjahr als Neuwagen. Trotz aller Attraktivität sollte der Focus allerdings keineswegs serienmäßig belassen werden.

Es ist schon erstaunlich, dass selbst ein Auto, welches bereits ab Werk einem Tuning-Fahrzeug aus dem Bilderbuch gleicht, noch zu Umbauten reizt. Doch offensichtlich kann selbst bei einem derartigen fahrbaren Untersatz die Devise lauten: Warum Gutes nicht noch besser machen? Zudem ist Klaus Kaminski kein unbeschriebenes Blatt in Sachen Tuning, hatte er zuvor doch bereits ein Projekt auf Basis eines Opel Zafira OPC in Angriff genommen. Nun aber sollte der RS im Laufe von zwei Jahren zu jenem Focus mutieren von dem der Auto- und Motorrad-Fan sagt, dass das Beste an dem Ford sei, dass er ein Unikat ist.

Rund 15.000 Euro hat sich Klaus die Individualität kosten lassen, wovon den Löwenanteil die 10 x 20-Zoll-RS-Racing-Felgen verschlangen. Auf die ansehnlichen Rundlinge aufgezogen sind Toyo-Reifen der Dimension 235/30-R20. Klar, dass der ohnehin schon satt auf der Fahrbahn stehende Focus RS ruhig noch ein Stück Richtung Aspalt wandern durfte. So sorgen als ergänzende Maßnahme zu der Radaufrüstung H&R-Fahrwerkskomponenten für 30 Millimeter mehr Tiefgang.

Um dem Focus auch antriebstechnisch noch auf die Sprünge zu helfen, wurden ein spezieller Ladeluftkühler sowie offener K&N-Luftfilter verbaut, ergänzt von einer LLK-Sportauspuffanlage. Der guten Optik wegen gönnte Klaus dem Fünfzylinder-Turbo-Triebwerk zudem Chrom-Abdeckungen sowie blaue Silikonschläuche. Ferner erhielt die Motorhaube schwarze Lufteinlässe.

Maßgebliche Karosserieveränderungen oder Modifikationen bezüglich der Aerodynamik-Komponenten hätten angesichts der erwähnten Attraktivität des Serien-RS wohl kaum Sinn gemacht...

Die komplette Story gibt´s in der DRIVE 04/12!

Von: M. Stein

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