Hauptgewinn

Fotos: M. Stein

Der breite Auftritt, der ungewöhnliche Tankdeckel, die riesigen Räder – vom niedlichen Kleinwagen ist dieser Ka weit entfernt. Matthias Dittgen steht eben nicht auf halbe Sachen. Sein Auto sollte etwas ganz Besonderes werden. In dieser Hinsicht hat er zweifellos einen Volltreffer gelandet!

Angefangen hat alles mit einem Hauptgewinn. Den hat aber nicht Matthias gemacht, sondern der große Unbekannte. Dieser hatte wiederum offenbar keine Lust auf einen Ka – nach angemessener Zeit wurde der nicht abgeholte Gewinn versteigert. Und jetzt kommt der Püttlinger ins Spiel – oder besser noch: sein Vater.

Der befand das Auto als genau richtig für den Fahranfänger in der Familie, bot mit und erhielt den Zuschlag. Die „Qual der Wahl" zum ersten Auto wurde Matthias also abgenommen. Bereut hat er es nie: Als nach drei Jahren der ersteigerte Ka einem Unfall zum Opfer fiel, sah sich der Wirtschaftsinformatiker gleich nach einem gebrauchten Nachfolger um.

Seine Ka-Leidenschaft gipfelt derzeit in der Tatsache, dass Matthias Zweiter Vorsitzender der Ka Owner Germany (www.kaowner.de) ist. "Ich wollte schon immer etwas Einzigartiges haben", beschreibt er seine Ideen, die letztendlich bereits mehrfach zum Umbau des Wagens geführt haben.

Aktuell präsentiert sich der Kleinwagen deshalb im Anzug des sportlichen Bruders. Und damit ist in diesem Falle nicht der StreetKa gemeint. Matthias besorgte sich aus Großbritannien das Bodykit für die Rallye-Kas, das um drei bis vier Zentimeter breiter ist als die Basis. Bis die erforderlichen Teile endlich in Deutschland waren, verging zwar eigentlich viel zu viel Zeit – aber es sollte sich lohnen.

Dazu gesellten sich der Grill und die Seitenschweller von Suhe. „Das Besondere hierbei ist, dass Scheinwerfer und Grill mit der Frontschürze verbunden und alle Übergänge verspachtelt sind", erklärt der Püttlinger. Ähnliches gilt für die Schweller. Doch damit nicht genug: in der Motorhaube sitzen zwar keine Wischerdüsen mehr, wohl aber die Lufthutzen eines Fiesta RS Turbo.

Dachantenne, Wischer und Schloss am Heck, die Türschlösser sowie der Griff an der Beifahrerseite sind ebenfalls verschwunden. Die Fahrertür überrascht hingegen mit einem bündig eingepassten Griff. Auf der Suche nach „ganz besonderen" Accessoires scheute Matthias auch den Blick über den (ovalen) Tellerrand nicht: Die Außenspiegel mit LED-Blinkern stammen ursprünglich von einem Peugeot 206. Beim Tankdeckel hingegen blieb es in der Familie: Er sollte eigentlich einen Mustang Bullit zieren...

Die komplette Story gibt´s in der DRIVE 04/10!

Von: T. Pfahl

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