Ideen in Carbon

Fotos: T. Pfahl

Gibt es ein schöneres Lob als einen begeisterten Käufer für das eigene Projekt? Tim Zelder sah sich den von Ben Edler aufgebauten Mondeo ST220 an – und war sich sicher, sein Traumauto gefunden zu haben!

Manchmal können die Dinge so einfach sein – Tim suchte einen Nachfolger für seinen Mondeo ST200, den ein unaufmerksamer Hintermann in die ewigen Jagdgründe geschickt hatte. Folglich tummelte er sich in den Foren von mondeo-mk3.de und mondeo-st220.de. Dann entdeckte der Hagener das Angebot von Ben Edler: der wiederum hatte sich diesen ST220 aufgebaut und sah sich gerade nach einem anderen Auto um. Der Mondeo stand also zum Verkauf.

„Den ST220 wollte ich schon immer haben“, schwärmt Tim – und schlug ein: „Jetzt hatte ich mein Traumauto!“ Er macht gar keinen Hehl daraus, dass er den Wagen nicht selber aufgebaut hat. Warum auch? Die eine oder andere Änderung wird es sicherlich noch geben, aber im Großen und Ganzen hätte ein eigenhändig individualisierter Mondeo am Ende ganz ähnlich ausgesehen wie die von Ben gestaltete Limousine.

Das heißt zweifellos: Tim steht auf Carbon! Denn das indianapolisblaue Auto trägt etliche Details im beliebten Motorsport-Look. Ein entsprechender Streifen zieht sich vom Kühlergrill über Haube und Dach bis zur Heckklappe. Dazu gehören auch die Ford-Pflaume, der Grill-Rahmen sowie der Wolf-Dachkantenspoiler. Ergänzend dazu wurden die Ringe der Nebelscheinwerfer und die Außenspiegel foliert. Doch noch ganz andere Details dieses Mondeos präsentieren sich fernab der Serie: Die Gehäuse der Xenon-Scheinwerfer wurden auf der Innenseite in Wagenfarbe lackiert. An den Flanken kommen schwarze Seitenblinker, am Heck dunkle LED-Rückleuchten zum Einsatz.

Das sportlich-coole Outfit wird durch die Tieferlegung noch verschärft: das KW-Gewindefahrwerk der Variante 1 sorgt an der Vorderachse für 50, am Heck für 40 Millimeter Tiefgang. Hinzu kommen Spurverbreiterungen um 15/20 Millimeter (v/h), die die 8,5 x 19-Zoll-Räder satt unters Blech stellen. Die Felgen stammen übrigens vom Focus RS (Mk2) und tragen 235/35er Reifen. Auf aufwändige Blecharbeiten wie cleane Türen oder heftige Verbreiterungen konnten sowohl Ben wie auch Tim gut verzichten...

Die komplette Story gibt´s in der DRIVE 02/11!

Von: T. Pfahl

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