Lern-Effekt

Ford Fiesta

Eigentlich suchte Claus nur ein Alltagsauto

Ford Fiesta

Die geänderten Schweller sind anlaminiert

Ford Fiesta

Auch im Innenraum: eine Orgie in Weiß!

Ford Fiesta

Fernsehstudio statt Kofferraum

Ein individuelles Bodykit, der ungewöhnliche Lack und ein umfassender Multimedia-Ausbau zeichnen Claus Kommols Fiesta aus. Na, da hat wohl jemand eine gute Basis für sein Projekt gefunden? Irrtum – eigentlich sollte der 98er den damaligen Azubi nur sich zur Arbeit und zurück bringen.

Claus hatte den Fiesta als „Opa-Auto“ kennengelernt. Das klingt zunächst nicht wirklich aufregend. War es aber: „Mein Großvater hatte einen Fiesta und ich fand es einfach genial, dass der Wagen so spritzig war“, erklärt der 23-Jährige. Als er dann auf der Suche nach einem Alltagsauto auch noch einen Fiesta fand, passte eben einfach alles. Der satin-goldene 98er sollte den angehenden Koch sicher und zuverlässig zu seinem Ausbildungsplatz und wieder zurück bringen. Mehr nicht.

Man kennt das Spiel: Sobald der Geldbeutel es hergibt, wird das Auto dann aber doch etwas veredelt. Mit Felgen, Fahrwerk, Hi-Fi,... So ist auch Claus´ Fiesta langsam gereift. Zusammen mit Gorden Richtiger gründete man die Ford Crew Dahme, der Kontakt zur Werkstatt Winkler eröffnete ganz neue Möglichkeiten. Auch die Familie sollte in diesem Zuge genannt werden: „Danke für die Unterstützung!“

Neben der bereits erwähnten Lehre betätigte sich Claus auch noch ein Jahr lang als Karosseriebauer – kein Wunder also, dass sich auch das Erscheinungsbild des Fiesta drastisch veränderte. Da fällt zunächst einmal das klassische Cleaning auf: Die hinteren Türgriffe sind ebenso verschwunden wie die Seitenleisten, die Antenne oder sämtliche Schlösser, die Heckklappe zeigt sich komplett blank. Dazu gab es dann geglättete M3-Spiegel, klare Seitenblinker sowie Angel-Eyes und LED-Rückleuchten von In.pro. Die Blecharbeiten umfassten den Einbau der flachen Audi-80-Türgriffe und das Verlängern der Motorhaube.

Außerdem haben Claus und seine Helfer die hinteren Radläufe komplett herausgetrennt und dann mit der gewünschten Breite wieder neu eingesetzt. Immerhin sollten hier einmal Powertech-Felgen in 15 Zoll mit 215/45er Bereifung ihren Platz finden. An der Vorderachse reichten Claus 195/45er Pneus, zumal ja auch noch ein Supersport-Fahrwerk den Fiesta um 60 Millimeter tieferlegen sollte. Mittlerweile hat hier ein KW-Gewindefahrwerk der Variante 2 Einzug gehalten...

Die komplette Story gibt´s in der DRIVE 03/12!

Von: T. Pfahl

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