No. 458 - einer von 500!

Das Heck des RS 500

Böser Blick

Das Lenkrad auf der falschen Seite

Motorraum

Fotos: Peter Schulz

Rarer Kultsportler – Sierra Cosworth RS 500

"Cosworth" lautet bekanntlich das Zauberwort, wenn es um besonders sportliche Fords geht. Der Urvater aller Cossies ist dabei der von Juli 1986 bis Dezember '87 gebaute und längst zum Kultfahrzeug avancierte Sierra RS Cosworth. Und die absolut kompromissloseste Art, besagten Kult zu zelebrieren, ist fraglos, einen der raren Sierra RS 500 Cosworth zu fahren. Eben jenes Auto, das Eckhard Lips – seines Zeichens Vorsitzender des Cosworth Club Deutschland e.V. – unbedingt sein eigen nennen wollte.

Die “500” in der Fahrzeugbezeichnung wurde keinesfalls willkürlich gewählt, nur um besagten Cosworth als Sondermodell auszuweisen. Die Zahl ist vielmehr Programm, denn der Kultsportler wurde exakt ganze 500mal gebaut! Angesichts des Umstands, dass es mehr als 20 Jahre her ist, seit Ford die RS-500-Edition an den Start brachte, kann man sich nur allzu leicht vorstellen, welch schwieriges Unterfangen es war, ein derartiges Auto aufzutreiben. Und dann auch noch im originalen Zustand, mit geringer Laufleistung und ohne jegliche Blessuren!

Erst nachdem Eckhard drei Jahre lang regelmäßig die einschlägigen Verkaufsplattformen abgegrast hatte, wurde er auf einem der Internet-Marktplätze fündig. Ein Händler in Frankreich bot die Nummer 458 der RS-500-Reihe an, in erwähnt gutem Zustand, mit gerade mal 8500 Meilen auf dem Tacho! Keine Frage, das war DIE Chance, den Traum vom RS 500 wahr werden zu lassen, und Eckhard konnte schließlich auch mit dem Anbieter handelseinig werden. Sozusagen ein "Start von null auf 100" in die Cosworth-Welt war der Kauf des RS 500 aber keinesfalls. Denn wie bereits erwähnt, ist der Wuppertaler Vorsitzender des Cosworth Club Deutschland e.V., der – seinerzeit von Werner Zanka in Leben gerufen – seit 1990 eine Heimat für die Freunde der powergeladenen Fords ist.

Eckhards Liebe zu den Cossies begann mit dem auf unseren Bildern ebenfalls zu sehenden blauen 96er Escort RS Cosworth, den er immer noch besitzt. Die Begeisterung für die Automarke mit dem blauen Oval im Allgemeinen wurde dem Wuppertaler laut eigenen Angaben sozusagen in die Wiege gelegt. Eckhards Vater fuhr immer Ford, und sein Bruder, der Serviceberater bei einem Ford-Händler ist, besitzt einen 86er Sierra RS Cosworth.

Doch zurück zu dem RS 500. Zu dessen Vorgeschichte weiß Eckhard nur wenig. Angesichts des geringen Tachostands kann der einzige Vorbesitzer, den das Auto hat, nur relativ selten mit dem Sierra unterwegs gewesen sein.

Die komplette Story gibt´s in der DRIVE FORD SCENE 02/09!

Von: Michael Stein

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