Norman & der Puma

Das silberne Dekor ist lackiert, nicht geklebt

Hilfe beim Aufbau lieferten Normans Eltern

Puma-Front im Vennen-Style

Etwas Wagenfarbe kann nie schaden!

Gemeinsame Erfahrungen schweißen zusammen, heißt es. Das gilt ganz sicher auch im Falle von Norman Vennen und seinem Puma. Obwohl der Mönchengladbacher sich schon früh mit Fords kleinem Coupé angefreundet hatte, startete das Projekt erst nach einem Unfall so richtig durch.

Mit einem Autohaus in der Familie ist eine gewisse (Marken-)Prägung natürlich schon vorprogrammiert. Im Falle der Vennens kümmert man sich – das ist an dieser Stelle nicht weiter überraschend – um die Fahrzeuge der Marke Ford. Während sein Onkel Christoph mit einem Escort Mk2 die Fahne hochhält (s. DRIVE 01/12), hatte Norman von Anfang an ein Auge auf den Puma geworfen: „Ich habe ihn 1997 zum ersten Mal im Laden meines Vaters gesehen und wollte von da an immer einen haben.“

Damals war Norman gerade acht Jahre alt. Aber die Leidenschaft hielt an – und war in der Familie bekannt. Als im Januar 2007 ein Puma in Zahlung gegeben wurde, gab der Vater seinem Junior direkt Bescheid. Zum 18. Geburtstag gehörte das Coupé aus erster Hand dann ihm – mit gerade mal 20.000 Kilometern auf dem Tacho. Der Lack war sozusagen unter einer dicken Schicht Baumharz konserviert, ansonsten war das Auto top in Schuss.

Norman und sein Vater polierten den Puma acht Stunden lang, dann sah er wieder aus wie neu. Und natürlich fanden sich auch schnell ein paar Ideen, ihn umzugestalten. Norman lackierte die Serien-Felgen, montierte Front- und Heckansatz sowie einen Supersport-Duplex-Auspuff. Im Dezember 2009 hätte die Begeisterung für das Auto ein jähes Ende nehmen können: Auf eisglatter Fahrbahn landete Norman mit dem geliebten Auto rückwärts in einer Laterne.

Hätte man unter anderen Umständen von einem wirtschaftlichen Totalschaden gesprochen, so relativiert sich das natürlich, wenn man „an der Quelle“ sitzt. Die Werkstatt war ja vorhanden, der Ehrgeiz ungebrochen. In 150 Stunden – und damit überraschend schnell – wurde der Puma wieder auf die Räder gestellt.

Und da man ohnehin dabei war, konnten auch gleich ein paar massivere Änderungen vorgenommen werden. So prägt heute der Lumma-Ansatz mit integrierten Bonrath-Cupwings die Front, an den Flanken entdeckt man die SV-Seitenschweller von STM. Den schönen Rücken erzeugen ein Tox-Design-Heckansatz, die Heckklappen-Verlängerung und der große Ford-Motorsport-Spoiler. „Der war gar nicht so einfach zu bekommen“, erklärt Norman zu dem Flügel…

Die komplette Story gibt´s in der DRIVE 02/12!

Von: TP

Kommentare aus der Community

2 Kommentare

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#1 DarkDriver schrieb am 21.03.2012

Danke für den super Artikel Thomas ! Mr. Green

#2 DarkDriver schrieb am 21.03.2012

Danke für den super Artikel Thomas ! Mr. Green

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