Pimp your Turnier

Platz für Ideen bietet der Kofferraum

Das Triebwerk im Detail

Der Soundausbau reduziert die Ablagefläche doch etwas

Fotos: Peter Schulz

Klare Linien im Innenraum des Escort

Entdecke die Möglichkeiten – 96er Escort Turnier

Ein Kombi bietet ja so viele Möglichkeiten – und das nicht nur beim Transport von Möbeln, Gepäck oder Wochenendeinkäufen. Gerhard Zlabinger nutzte den Escort Turnier vielmehr auf seine ganz persönliche Weise...

Na klar – die großen Außenflächen bieten viel Platz für eine aufwändige Lackierung, der Kofferraum lässt Spielraum für ein üppiges Soundsystem. Und das klassische Tuning-Programm geht am Escort sowieso immer. Aber schön der Reihe nach – schließlich hat der Österreicher sein Auto nicht unmittelbar nach dem Kauf komplett umgekrempelt. 1999 erwarb er den damals drei Jahre alten, originalen Turnier. Die nächsten zwei Jahre wurde dieser auch im Serientrimm bewegt. Er war mit seinen 70 PS kein Sportwagen, aber eben praktisch und zuverlässig.

Doch natürlich nahmen auch in diesem Fall die Dinge ihren unaufhaltsamen Lauf: Shaper-“Champ”-Räder in 8 x 16 Zoll brachten den Stein ins Rollen. Sie machten sich wirklich gut am Escort. Noch besser sähe die Kombination aus, wenn der Kombi tiefer liegen würde. Das wiederum erforderte ein Weiten der Radläufe. Ganz nebenbei fanden RS-Schweller ihren Weg ans Blech. Eine absolut klassische Geschichte also – bis zu dem Punkt mit den Blecharbeiten. Denn die brachten leider nicht das gewünschte Ergebnis. Gerhard kaufte neue Kotflügel und gab den Escort in Arbeit. Schnell wurde ihm klar(-gemacht), dass eine Nachlackierung nicht zu vermeiden war. Okay – dann eben das volle Programm! Der Kombi-Fahrer entfernte Antenne, Heckwischer, Spritzdüse und Embleme. Die Griffleiste am Heck wurde durch einen Blechstreifen ersetzt, die unteren Sicken an den Türen verschlossen. Jetzt konnte es zum Lackierer gehen.

Dessen Arbeit wurde drei Jahre später bei einem Parkrempler ramponiert. Szene-Kenner ahnen, was jetzt kommt: Gerhard überdachte noch einmal das Konzept seines Autos – und entschied sich für eine Zweifarblackierung in “Polarsilber” und “Performanceblau”. Eine strikte Trennung zwischen "unten" und "oben" wäre dabei vermutlich zu einfach gewesen. Wilde Graphics und der wellenartige Übergang prägen deshalb heute das Bild des Turnier. Auch die Karosserie hat sich im Laufe der Zeit noch verändert. Und so tauchen in der aktuellen Bestandsaufnahme beispielsweise die Fibersports-Schürzen auf. Die vordere wurde zugunsten der Fahrbarkeit um 2,5 Zentimeter gekürzt, die hintere mit den Originalteilen verbunden. So ergibt sich in Kombination mit dem RS-Dachkantenspoiler ein stimmiges Bild. Die Klarglas-Scheinwerfer mutieren mit der Motorhaubenverlängerung und den unteren Blenden zu schmalen Sehschlitzen, die Rückleuchten wichen je drei ins Blech integrierten Hella-Modulen. Die Spritzdüsen für die Frontscheibe sitzen außerdem nicht mehr auf der Haube, sondern unauffällig im (lackierten) Windlauf.

Und wieder ging es den Blechkanten an den Kragen: Da Gerhard auch radtechnisch aufrüstete und die “Champs” durch “Millennium”-Felgen von Shaper in 9 x 17 Zoll ersetzte, musste der Escort um je 3,5 beziehungsweise fünf Zentimeter pro Seite in die Breite gehen.

Die komplette Story gibt´s in der DRIVE FORD SCENE 01/09!

Von: Thomas Pfahl

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