Rebel Monster

Fiesta 1994

"Leidenschaft" war der Antrieb

Fiesta 1994

Puma-Cockpit und Raid-Lenkrad

Fiesta 1994

Es muss nicht immer Chrom sein...

Fiesta 1994

Im entsprechenden Umfeld entfalten gewisse Ideen genau die gegenteilige der eigentlich angedachten Wirkung. Sven Zimmers Fiesta beispielsweise fällt gerade durch seinen "Tarnanzug" auf. Wie ein Rebell schleicht der kleine Ford durch´s Unterholz der Ford-Szene, auf der Jagd nach dem nächsten Pokal...

Flip-Flop-Lacke und blitzender Chrom sind nichts für Sven. Zumindest dann nicht, wenn es um seinen Fiesta geht. Der 94er Ex-Futura ist aus "reiner Leidenschaft" entstanden, wie der 31-jährige versichert. Für 800 Euro durfte er sich als Dritter in die Liste der Vorbesitzer einreihen. Auch wenn der Fiesta damals, im Sommer 2007, noch im gepflegten Serienzustand da stand, war Sven vermutlich doch der erste Eigner, der sich ihm mit solcher Hingabe widmete:

"Nach dem stundenlangen Abkleben des Musters hab ich nur noch Camouflage-Flecken gesehen", berichtet er beispielsweise. Das ungewöhnliche Design ist seine eigene Kreation. Dafür betätigte der Kfz-Mechaniker und selbständige Aufbereiter sich auch mal als Lackierer. Das originale "Ash Black" kombinierte er mit "Macadamia" aus der Porsche-Farbpalette. "Ich bin fast wahnsinnig geworden beim Lackieren", gibt er zu. Er hat es nicht einfach nur dabei belassen, das Blech einzunebeln.

Nein, auch diverse Abdeckungen im Motorraum, die Wischerarme oder die Antenne erhielten den neuen Lack. Ob mit oder ohne Tarn-Muster: verstecken muss sich der kleine Ford ohnehin nicht. Die Futura-Schürzen vorne und hinten werden seitlich um RS-Schweller ergänzt, "obendrauf" gab´s noch den Dachspoiler eines Fiesta 16V. Die Türschlösser sind ebenso verschwunden wie Wischer und Schloß der Heckklappe. Hinten montierte er zudem mhw-Rücklichter - wegen der düsteren Optik!

Die Frontansicht des Kölner Rebellen wird von der verlängerten Motorhaube geprägt, unter der runde Doppelscheinwerfer sitzen. Diese wurden von Höfele Design ursprünglich für den Audi A3 produziert, passen aber optisch perfekt auch zu den originalen, runden Nebelleuchten des Fiesta Futura.  

Öffnen wir also die Haube und schauen nach, ob ein echtes Kämpferherz in diesem Rebellen schlägt: zunächst fallen die Blecharbeiten auf. Der Schloßträger präsentiert sich absolut glatt, auch die Versteifungen der Motorhaube wirken aufgrund eingeschweißter Bleche wesentlich dezenter. Richtig "smooth" ist es hier geworden. Wilder geht dafür der 1,8-Liter-Motor mit dem bearbeiteten Zylinderkopf zur Sache...

Die komplette Story gibt´s in der DRIVE 04/11!

Von: T. Pfahl

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