Schwärzer geht‘s immer

Heckansicht des schwarzen Mondeo

Tiefscharz sind auch die Felgen

Innenraum

Roter Farbfleck im Motorraum

Fotos: Thomas Pfahl

...chöön chwarz! – 08er Mondeo

Flip-Flop-Lackierung, Chromdekor, Tuner-Style – das kommt für Michael Neuhaus gar nicht in Frage. Sein Mondeo muss nur eins sein: schwarz! Denn wie sagte schon einst Henry Ford: "Das Auto kann jede Farbe haben, ..."

"... Hauptsache, sie ist schwarz!" Und damit meint Michael nicht einfach nur den Grundlack, den er auf dem Kaufvertrag seines 2008er Modells angekreuzt hat. Eigentlich war der Dorstener bis dahin zufriedener Mazda-6-Fahrer. Nach fünf Jahren mit dem Japaner kam er eher zufällig in den Genuss einer Probefahrt mit dem Mondeo 2,5T. Er war beeindruckt – erst recht, als er am Tag darauf die Werbung für das Sondermodell “Titanium S” entdeckte. "Ich habe mich sofort in das Auto verguckt, bin zum Händler gefahren, habe einen guten Preis ausgehandelt und bestellt", schwärmt er. Sieben Wochen später war der pantherschwarze Turnier da. Eine weitere Woche ging für die ersten Umbaumaßnahmen drauf: Das “Individual”-Paket (Stoßstangen und Einfassungen der Nebelscheinwerfer) trägt eigentlich silberne Akzente – sollte aber fortan komplett in der dunklen Wagenfarbe glänzen. Bei den Fußmatten löste sich die Frage nach einem neuen Erscheinungsbild von selbst: Dass sie fälschlicherweise mit schwarzer anstatt roter Kettelung im Auto lagen, kam Michael sogar entgegen. Immerhin sorgen rote Ziernähte im edlen Leder-/Alcantara-Interieur für einen dezenten Blickfang.

Noch bevor der Mondeo vor der Haustür stand, waren die weiteren Pläne gefasst. Und so legte der glückliche Kombi-Besitzer gleich am ersten Wochenende los. Die Chrom-Details sollten verschwinden! Also wurden die Seitenblinker-Kiemen schwarz lackiert, die Leisten um den Kühlergrill und unter den Fenstern hingegen mit hochglänzender, schwarzer Beschrifterfolie bezogen. Auf der Ladekante und am Frontspoiler dient die Folie gleichzeitig als Kratzer- und Steinschlagschutz. Aber nicht nur die Optik stand im Mittelpunkt des Interesses: Wo er schonmal dabei war, verteilte Michael eine zusätzliche Hohlraumkonservierung im Blech und rüstete die Türen mit Bitumen- sowie Dämmstoffmatten aus. So klingen sie beim Schließen satter und sind für eine spätere Aufrüstung in Sachen HiFi gewappnet. Ganz nebenbei verlor die originale Antenne an Länge, die Bremssättel wurden rot lackiert und mit einem Ford-Schriftzug versehen.

Soweit zu den relativ einfach zu realisierenden Detaillösungen. Wesentlich schwieriger war es, das passende Rad-Design für den Mondeo zu finden. 18-Zöller sollten es sein, die mit der 235 Millimeter breiten Serienbereifung gefahren werden können und zudem genug Platz für eine dezente Tieferlegung lassen. Die Wolf-/H&R-Federn senken den Kombi nämlich um vier Zentimeter ab. Irgendwann waren die "richtigen" Räder gefunden: Tomason “TN6” in 8,5 x 18 ET40 sollten es sein!

Die komplette Story gibt´s in der DRIVE Ford Scene 02/09!

Von: Thomas Pfahl

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