Stück für Stück

Fotos: M. Stein

Josef Noll kann man wohl zurecht als eingefleischten Ford-Fan bezeichnen. Denn er fährt seit nunmehr bereits 25 Jahren Fahrzeuge, die das blaue Oval tragen. Nach zwei ebenfalls getunten Vorläufern kaufte sich der aus Girod stammende Kunststoffverfahrenstechniker 1998 diesen V6-Mondeo der zweiten Generation, mit dem er bis heute unterwegs ist.

Josef erklärt: "Der Mondeo wird allgemein als Familienwagen gesehen. Ich aber wollte zeigen, dass man aus diesem Ford auch einen Sportler machen kann!" Am Anfang der Entwicklung von Josefs Leidenschaft für Fahrzeuge der Marke Ford stand 1985 ein Sierra XR4i mit V6-Motor. Danach folgte ein 95er Mondeo Turnier, den er genau wie sein jetziges Auto von der Familienkutsche zu einem sportiven Fahrzeug umbaute.

Seinen aktuellen Ford hatte Josef beim Vertragshändler Schöntges in Braubach als Neufahrzeug gekauft, wobei der Wagen allerdings keinesfalls allzu lange im Auslieferungszustand bleiben sollte. Über die Jahre ließ der Ford-Fan den Mondeo mit immer neuen Ideen Schritt für Schritt zu dem werden, was er heute ist. Josef betrieb dabei keinesfalls reines "Baukasten"-Tuning mit problemlos anschraubbaren Teilen.

Vielmehr musste etliches eigens angepasst werden, oder aber Josef modifizierte bestimmte Komponenten gemäß eigener Vorstellungen. So baute er etwa den werksmäßigen Kühlergrill derart um, dass dieser durch ein Gitter auffällt. Die vordere sowie hintere HT-Spoilerstoßstange kommt aus Schweden und blieb ebenfalls nicht unbearbeitet. Genauso wie sich Josef rundum der Radläufe annahm, wobei diese vorne um 1,5 Zentimeter und hinten um drei Zentimeter gezogen und gebördelt wurden.

 Die Seitenschweller sind vom ST200 entliehen, während Lumma den zweiteiligen Heckflügel lieferte. Die Dachantenne aus V4A-Edelstahl ist wiederum selbst gefertigt. Weiterhin fallen als nicht serienmäßig die Windabweiser an den vorderen Seitenfenstern sowie hintere schwarze Scheibentönungen auf. In die nachträglich mit elektrischem Verstellmechanismus ausgerüsteten Hyper-Style-Spiegel sind die Blinker integriert. Die serienmäßigen seitlichen Richtungszeiger bekamen schwarze Abdeckungen, hinten wurden Klarglasrückleuchten eingebaut und vorne Doppelscheinwerfer von Morette.

Die komplette Story gibt´s in der DRIVE 01/11!

Von: M. Stein

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