Super, Mario!

Seit neun Jahren veredelt Mario den Fiesta

Schürzen, Schweller und Spoiler von Carzone

Den Auspuff verlegte Mario in die Mitte

Gute Sound-Kombi im Heck

Lack & Leder in Rot dominieren innen

„Ich bin schon immer Ford gefahren“, erzählt Mario Schaffrik„und so kam gar keine andere Marke in Frage!“ Aktuell stehen daher noch zwei weitere Autos mit dem blauen Oval in der Garage, die allerdings im Originalzustand restauriert werden. Zum „Austoben“ ist ja schließlich der Fiesta da. Seit neun Jahren findet Mario immer wieder neue Möglichkeiten der optischen oder technischen Verbesserung.

Beginnen wir unsere Rundreise durch den 2000er Fiesta im Motorraum: Das 1,6-Liter-Aggregat wurde in erster Linie optisch aufgehübscht, lediglich ein Sportluftfilter lässt die 103 Pferdchen etwas freier durchatmen. Auf der Auslassseite steht der Eigenbau-Auspuff mit den in die Mitte versetzten Endrohren. 

Entwicklungs-Potenzial sah Mario im Originalfahrwerk. Deswegen ersetzte er die Serienausstattung durch KW-Komponenten, die den Ford um 75 Millimeter tieferlegen. Des Weiteren standen im Laufe der Zeit auch eine Aludomstrebe und Spurverbreiterungen für die Hinterachse auf der Einkaufsliste des Rahdeners. 

In den Radhäusern rotiert vertrautes Design: Die chromglänzenden Brock-Felgen sind in diesem Fall 9 x 16 Zoll groß, die Toyos bei einem 40er Querschnitt 205 Millimeter breit. 

Beim äußeren Erscheinungsbild seines Autos legte Mario jede Zurückhaltung ab. Maßgeblich ist das Outfit vom Carzone-Bodykit geprägt, das eine wuchtige Front-, eine ebensolche Heckschürze sowie Schwellerleisten und den Heckspoiler umfasst. Doch das war dem begeisterten Schrauber noch lange nicht genug...

Er verlängerte die Motorhaube und verpasste ihr den Lufteinlass von Mattig. Im rechten Kotflügel sitzen zudem noch die Luftschlitze eines VW T4. Apropos Kotflügel: Sämtliche Verbreiterungen der Radläufe hat Mario selber in Blech angefertigt. Aber auch mit Kunststoff kennt er sich aus. In die Türgriffe wurde der Ford-Schriftzug gefräst. 

Die Schlösser sind ebenso wie die Spritzdüsen verschwunden, die Windschutzscheibe wird von einem einzelnen Bonrath-Wischer freigehalten. Das Heck hingegen ist komplett glatt. Wischer, Griff oder Logos gibt es hier schlicht und einfach nicht mehr. Echte Szene-Klassiker sind an diesem Projekt zudem die Spiegel im schnittigen M3-Look sowie die Klarglas-Scheinwerfer und LED-Rückleuchten. 

Passend zur schwarzen Wagenfarbe wurden die hinteren Scheiben getönt. Jetzt wird es Zeit für einen Gruß an die Helfer: „Ich danke allen, die mir geholfen haben, besonders Victor Rich, der mir mit Rat und Tat zur Seite stand“, lässt Mario verlauten. 

Das furiose Fiesta-Finale findet natürlich im Innenraum des Langzeit-Projektes statt. Rotes Leder und passend dazu lackierte Kunststoffteile dominieren hier das Szenario. Doch das sollte nicht von den unzähligen Feinheiten ablenken. Da gibt es zum Beispiel einen gekürzten Schalthebel, sportliche Recaro-Sitze mit Schroth-Gurten und Zusatzinstrumente für Öl und Bordspannung.


Die komplette Story gibt´s in der DRIVE 01/12!

Von: T. Pfahl

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