Vorsicht heiß!

Probe 1996

Nach zwei Brandschäden steht der Probe in neuem Glanz da

Probe 1996

Schreiter-Bodykit und Shogun-Flügel prägen das neue Outfit

Probe 1996

FK-Sitze laden in den teillackierten Innenraum ein

Probe 1996

Das blaue Vlies könnte bald durch Gfk ersetzt werden

Manchmal braucht es einfach nur ein gutes Angebot und schon ändert man ganz schnell seine Meinung. So war Patrick Rückerl ursprünglich nie heiß auf einen Probe. Vielleicht war es auch nur der Helfer-Instinkt, der ihn schließlich zu einem erbarmungswürdigen Coupé dieser Baureihe trieb...

Der Cougar hat es dem Windecker eigentlich angetan. So hatte er sich unter anderem ein US-Modell besorgt, dass er im Laufe der Zeit aufbauen wollte. Dann entdeckte er im allseits bekannten online-Auktionshaus eines Tages den hier gezeigten Wagen. "Den wollte ich unbedingt haben", berichtet Patrick, obwohl ihn der Probe vorher nie gereizt hat.

Außerdem bestach dieses Modell nicht unbedingt mit seinem hervorragenden Zustand. Im Gegenteil: "In der Beschreibung stand, dass die Mutter angeblich den Grill auf der Rückbank vergessen und damit einen Brandschaden verursacht hatte." Bei der Besichtigung stellte sich heraus, dass nicht nur die Sitze beschädigt waren. Die Seitenscheibe war geplatzt, Himmel und Verkleidungen zu einem großen Teil verbrannt.

Trotzdem entschieden sich Patrick und seine Freundin für das Auto. Als das Coupé so langsam, aber sicher wieder fahrbereit war, fiel es beinahe erneut dem Feuerteufel zum Opfer: Das Nachbarhaus brannte, die Hitze zerstörte den Lack des damals noch silbernen Probe. Also ging Patrick die Sache noch einmal an und dachte über einen neuen Lack nach: "Flip Flop kann jeder", sagt er, "ich wollte etwas, was sonst keiner hat."

So kam der Ford zu seiner "holographischen" Haut. Basierend auf einem mattschwarzen Grund, wurde der schillernde Lack Schicht um Schicht aufgetragen. Erst bei entsprechender Sonneneinstrahlung erkennt man, wie tief und dreidimensional das Blau wirkt. Ganz nebenbei hatte der Probe auch noch ein Bodykit bekommen, an dessen Kanten sich das Licht entsprechend bricht. Schreiter lieferte Front- und Heckschürze sowie die Schweller, die Patrick mit einem Shogun-Heckspoiler kombinierte.

Die komplette Story gibt´s in der DRIVE 01/13!

Von: T. Pfahl

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