Welcome to hell!

Viel Kreativität war an der Front gefragt

Auch am Heck ging nichts ohne Eigenbau!

Brani hat es sich gemütlich gemacht...

Fliesen haben hier nichts mehr zu suchen

Ein Handwerkerauto als Pokaljäger? Das passt ja zusammen wie Rammstein und Helene Fischer. “Kein Problem”, denkt sich Brani. Er bringt beides unter einen Hut. Statt staubigem Kofferraum, Kratzern an jeder Ecke und einem Cockpit voller Kaffee-Flecken gibt es hier andere düstere Szenarien. Aber die gehören zum Gesamtkonzept des Mondeo Turniers.

Totenköpfe und Kreuze übersäen den Mondeo, an jeder Ecke entdeckt der Betrachter neue, düstere Motive. Und dann baut sich neben ihm ein finster dreinblickender Hüne auf, dessen Gesichtszüge sich langsam zu einer stolzen, zufriedenen Miene aufhellen: „Hab ich selbst gemacht!“ So ist er, „Brani, der Croate“, wie er sich selber nennt. In der Ford-Szene ist er längst kein Unbekannter mehr, was er natürlich nicht zuletzt seinem Auto zu verdanken hat.

Dabei ist dieser Mondeo nicht sein erstes Projekt. Der vorangegangene Mk2 mit V6-Power ist dem Fliesenleger auf Dauer zu teuer geworden. Also trennte er sich von dem zurechtgemachten Kombi und schaute sich beim Ford-Händler nach einer Alternative um. Der Fahrbericht in der DRIVE brachte ihn zum 2,2-Liter-TDCi. Der schien mit seinen 155 PS ordentlich Power zu haben, ohne allzu teuer im Unterhalt zu sein. Außerdem war das sechs Monate alte Objekt der Begierde schwarz, was Brani umso besser gefiel.

Das Drehmoment des Selbstzünders erleichterte den Abschied vom Sechszylinder, die Titanium-Ausstattung sollte auf den jährlich anliegenden 25.000 Kilometern für ordentlichen Komfort sorgen. Aber so ganz original? Ohne Veränderungen? Das ging nun wirklich nicht. Mit einer Gerstenkaltschale in Griffweite setzte Brani sich an den Rechner und schaute, was es für den Mondeo Mk3 denn so gibt. Die Bilanz fiel ernüchternd aus. Vielleicht konnte die Essen Motor Show mehr bieten? Am Ende war es eine Bosi-Viper-Auspuffblende, mit der Brani 2006 aus der Ruhr-Metropole abreiste.

Wenn es von den klassischen Tunern schon nix gab, war vielleicht im Ford-Programm selber was zu finden? Natürlich – eine ST-Innenausstattung sowie die Frontschürze des Sportmodells waren schnell besorgt, Seitenschweller für den Mk2 ließen sich mit etwas Feintuning anpassen. Heute gehören zum „Brani-Bodykit“ zudem Eigenbau-Lufteinlässe, der Capri-Buckel auf der Haube, eine cleane Heckklappe, der modifizierte Kühlergrill und lackierte Scheinwerfer. Die Frontschürze wurde durch ein Lumma-Exemplar ersetzt, am Heck findet sich das passende Pendant in Kombination mit der Originalschürze.

Auch die FK-Megastyle-Spiegel wurden mit den originalen kombiniert. Heckflügel, ein Alu-Unterfahrschutz von Hahm Tuning und die Samurai-Kurzantenne runden das Komplettprogramm ab – wenn da nicht noch die besagten Totenköpfe und Kreuze im Lack wären... „Flip-Flop oder so´n Krempel wollte ich nicht“, erklärt Brani. „Aber Airbrush fand ich geil.“ Und da er als Handwerker ein Mann der Tat ist, fand er bei YouTube diverse Lehrvideos und machte sich selber an die Arbeit…

Die komplette Story gibt´s in der DRIVE 02/12!

Von: TP

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